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April 13th, 2010
Lehren aus den letzten 2-3 Wochen:
- Mal ein Loch bohren ist keine einfache Sache und sollte gut gescheduled werden. Der eigentliche Vorgang dauert 5min, Vorbereitung/Bohrmaschine suchen/Abmessen der Lochposition/Strom suchen/abklopfen ob Kabel daliegt/Nachbereitung/Aufräumen/Müll wegbringen kann deutlich länger dauern, so eine Stunde
- Wenn dir Kabel Deutschland einen schnellen Verlauf der Anmeldung verspricht (tatsächlich war ein Techniker innerhalb von 5 Tagen da), heißt das noch lange nicht, dass du fix Internet bekommst. Derzeit gibt es wohl irgendein Leitungslängenproblem (ich wohn absolute Innenstadt), da hängts wohl noch.
- Das Bürgerbüro – deren Öffnungszeiten gut versteckt sind, und nicht mit denen des Ortsamts, die im gleichen Haus sitzen zu verwechseln sind – sagt zwar allen möglichen Leuten Bescheid, dass du umgezogen bist (so Parteien, Kirchen etc.), aber nicht dem Finanzamt, zumindest laut der Aussage der Mitarbeiterin. Nun ist nicht so richtig klar, ob ich wirklich bei allen Behörden vorstellig werden soll
- Man kann zwar prima ohne Herd leben, ohne Spüle ist das Leben schon anstrengender. Jetzt rauscht wieder die Spülmaschine. Wobei Spülenanschluss ein kompliziertes Thema ist, wenn es gebraucht und billig sein soll. Dichtringe sind da schon mal alle, nicht bei mir, sondern beim Klempner
- Wenn das Zimmer noch voller Kartons steht lässt sich schwer auf’s Diplomieren konzentrieren
- Als Nebensystem eignen sich die Behringer MS-40 nur bedingt, für Monitor-Lautsprecher wummert der Bass nur so, wie in einem mittelprächtigen Autosystem. Jetzt überleg ich sie zurückzuschicken. Hab aber auch schon lange keine so billigen Boxen (die gibs für 105€, inclusive eingebauten Digital-Verstärker) mehr gehabt. Aber sie sehen gut aus (wie in einem Autosystem)
- Auch wenn man Netto nicht mag, wenn er fast gegenüber liegt, kann man den Wegfall eines echten Späti fast verschmerzen, da er bis um 10 auf hat und man Bier nicht so weit tragen muss

(Auch eine große Baustelle, Jakob Montrasio)
February 17th, 2010
Die Taz meint, die Leute geben 1% weniger Geld für Bioprodukte aus. Vielleicht können sie es garnicht mehr; aber nicht weil das Geld fehlt, sondern weil einfach die Läden fehlen. Im großen Umkreis sind Plus die Ketten gewesen, die Bio verkauft hat. Nun wurden die alle Platt gemacht; Netto ist die Devise. Dazu werden viele neue gebaut, so dass man zum Teil den einen von dem anderen aus sieht (etwa DD Hecht, DD Johannstadt). Wie das am Kartellamt vorbeigehen konnte, weiß man nicht. Vermutlich gibt es kein Kartellamt für einzelne Städte, sondern nur für das Land als ganzes.
Plus und Netto unterscheiden sich. Plus hat viel BioBio was halbwegs bezahlbar war. Netto hat einen kleinen Teil übernommen; den anderen nicht oder superviel teurer (z.B. Plusmarktsmoothie, zusammen mit Billigjoghurt ein unter Studenten gern gesehener Billigsnack). Stattdessen gibt es 10¢-extra-für-die-Landwirtschaft-Produkte; als ob die deutsche Landwirtschaft keine Lobby hätte.
Chemnitz traf es noch schlimmer, dort wurden die Plus’se durch Penny ersetzt. Sieht ästhetisch genauso doof aus wie Netto (Schriftarten, Preisschilder, Werbung, etc.) hat aber noch weniger Auswahl. Schon werden Witze laut, ob mangelende Auswahlmöglichkeiten der Einwohner künftig zu Mangelerscheinungen führen werden, wenn die Kette kein Produkt mit Vitamin X vorrätig hat. Überhaupt ist es in Chemnitz – vom Kaufhof mal abgesehen – ziemlich schwierig an halbwegs gutes Essen – etwa Käse, welcher nicht zu den 5 discounterakzeptierten Sorten gehört – zu kommen.
Zu den Bioprodukten. Natürlich kann man die auch in kleinen Biofairtradeladen im Ort kaufen, evtl. auch nur 20% teurer im Vergleich zu den gleichen Bioprodukten aus dem Supermarkt. Die Kassiererin bekommt wahrscheinlich nur das gleiche mickrige Gehalt (weil sich so ein kleiner Laden nicht rentiert). Warum sollte man nicht auf die Logistik der großen Läden zurückgreifen? Beschwert sich doch auch niemand, wenn man direkt beim Bauern kauft, und damit seine Logistik optimiert.
Also Ladenkettenbesitzer, macht sinnvolle Filialen in gleichgeschalteten Städten auf.
P.S. Achja; Ioronie+Satire usw.

January 11th, 2010
Aber ein neues Jahr ist dennoch da. Und da es jetzt schon 11 Tage alt ist, weiß ich garnicht ob man da noch ein frohes neues wünscht oder nicht. Aber ich bin ja auch keine Tageszeitung.
Soviel ist noch garnicht passiert; etwas Schneefahrerei auf Langlaufskiern. Bald treffen auch die Schlittschuhe hier ein (dank an die Dame!) und vielleicht gibts auch bald wieder Bilder (beim Skifahren die Cam vergessen). Ansonsten:
- Längeren Artikel über Qt4 (Konsole) zu Boost Migration geschrieben, für Techis. Mal gucken was da in Zukunft noch aufällt.
- 20 minuten lang im Halbschlaf darüber nachgedacht, ob der Hauptdarsteller in Safran Foers Extrem laut und unglaublich nah Recht damit hat, dass mehr Menschen auf der Erde leben, als jemals gestorben sind. Hat er nicht. Wikipedia rechnet mit 100 Milliarden Toten.
- Für eine Ikealampe (im Fachgebrauch heißt es Leuchte) des Typs Forså reichen Münzen nicht zum festdrehen, damit der Kopf nicht dauernd wegdreht. Es muss schon eine Zange oder ein Schraubenzieher her. Gibts aber auch dort

(img by user km6xo)
December 29th, 2009
Anbei dieses hübsche Bild von einem vorweihnachtlichen Rindergulaschessen:

Leider scheint die Praktica MTL gerade den Schwarzweißfilm gegessen zu haben, die Herbstanalogbilder sind wohl hinüber. Eventuell ist von der ersten Hälfte ja noch was zu retten, mal gucken. Aber der nächste Film hat schon begonnen.
Weihnachten hat sich dieses Jahr definitiv gelohnt, nun gehört es wohl zum guten Ton nackig am Frühstückstisch mit einem brandneuen Bademantel zu sitzen :). Das werde ich wohl morgen gleich ausprobieren (No pics please). Nachwirkungstechnisch steht an, dass 11 Monate Zeit sind um das Konsumieren wieder abzugewöhnen. Hatte letztes Jahr prima geklappt, die monatlichen Ausgaben sanken nur so. Jetzt ist wieder alles kapput.
October 11th, 2009
durfte ich mit der 7 fahren. Nob mag keine Haltestellen.
June 27th, 2009
Boa ist das Netz von Arcor heute lahm, aber gerade hier gefunden.
So, jetze aber uff, uffs Konzert.
May 19th, 2009
Ordnung was ist das? Ähnlich wie die Gesundheit, welche die Abwesehenheit von beeinträchtigenden Krankheiten ist, die Abwesenheit von beeinträchtigenden Unordnungen? Was sind dann Unordnungen? Nun, eine Unordnung – das kann alles sein was an sich da ist. Charakteriesierend wirkt hier die Eigenschaft des Störens. Also: Ordnung – die Abwesenheit von störenden Dingen, Eigenschaften.
Was stört denn so alles? Nun, das hängt vom Betrachter ab (Ok,ok, Ordnung ist also Betrachterabhängig) im Moment vielleicht folgendes
störend: die trokenheit der grünpflanzen am fenster, wie warme Luft draußen, die L. die dauernd herumlaufen, die vielen Kabel an der Tastatur und Maus und Maschinerie
nichtstörend: das große fenster hier, die kühle Luft drinnen, die L. die hier herumsitzen und irgendwas schreiben, Tastatur und Maus
Heute früh las ich ein Buch bzw. Bildband über den International Style von dem man einige Elemente portieren kann in die obige Unterscheidung zwischen störend und nicht störend. Schlussendlich ins Private, eigentlich alte Laier; umräumen zur Ordnungsfindung. Schlussschlussendlich in die Technik; die derzeit oft wenig abstrakt wirkt; wenn man von einigen wenigen web’20-Unernehmen absieht. Aber das mach ich ein andernmal.
nicht störend:
- klar, hell
- räumlich, nicht oberflächlich
- abstrakt
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