Kommen gerade aus Alice im Wunderland 3D zurück. Die Mitgängerin fand ihn sehr prima, weil der Film sehr feministisch war und endlich auch mal ein Mädchen eine Hauptrolle spielte und wichtige Sachen tut und macht. (Der Ultimative Test für feministische Filme ist übrigens, dass zwei Frauen vorkommen müssen, die sich unterhalten, und es in dem Gespräch nicht um Männer gehen darf). Meiner Meinung war der Film eher doof, 3D reicht nicht. Konnte Avatar noch das Wow schlecht hin für schöne Grafik und 3D einsammeln reichte es hier für ein “hübsche Bilder, mmm die Story hätte man auch in 20min erzählen können”. Johnny Depp musste sinnfreie Wortspiele* aufzählen und einen albernen Tanz aufführen der mit seinen 10sec kurz vor Schluss einfach nur eingeschnitten wirkte. Der Spannungsverlauf war nicht etwa steigend sondern so eine Art Sinuskurve. Kurz vor Schluss einer jeden Minihandlung (etwa Angriff von großem Tier was später plötzlich und ohne erkennbaren Grund zum besten Freund wird) wird Alice in die nächste Minihandlung geschubst (gehe nach Süden, äh Norden, reite auf einem Hut).
Dann lieber American McGee’s Alice oder Elephants Dream für einen graphisch interessanten Film.
Achja, ich hab nix gegen feministische Filme, aber mir glaubt ja keiner.
* die Wortspiele sollen im Buch auch vorkommen und dort schon doof sein, ich geb zu ich las es nie.








